Traum-Flanke für den Umweltschutz: Frauen-Fußball-WM 2011 wird klimafair
Frankfurt/Osnabrück, 18.05.2010: Die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 wird klimafair sie soll ohne negative Folgen für das Klima bleiben. In Fortsetzung von Green Goal 2006, dem Umwelt-Programm zur Fußball-WM 2006 der Männer, hat das Organisationskomitee (OK) gemeinsam mit dem Öko-Institut und gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein entsprechendes Umwelt-Konzept entwickelt und am Dienstag in Frankfurt präsentiert."Bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 blickt wieder die ganze Welt auf Deutschland. Da möchten wir natürlich auch beim
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz vorbildlich sein," sagt OK-Präsidentin Steffi Jones.
40.000 Tonnen klimaschädigendes Kohlendioxid werden freigesetztEine erste Kalkulation des Öko-Instituts geht davon aus, dass anlässlich der Frauen-WM rund 40.000 Tonnen des klimaschädigenden Kohlendioxids im In- und Ausland zusätzlich freigesetzt werden. Auf dieser Basis rechnet das OK derzeit mit Kosten von rund 800.000 Euro für Ausgleichsmaßnahmen zum
Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid-Ausstoß im Rahmen der Umsetzung des Umweltkonzepts.
Fünf Kernbereiche: Wasser, Abfall, Catering, Energie und Mobilität"Green Goal 2011" bezieht sich auf die fünf Kernbereiche
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser,
Als A. werden bewegliche Gegenstände bezeichnet, deren sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.
Abfall, Catering,
Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie und Mobilität. So soll die benötigte Energie in den Stadien und der Verwaltung aus erneuerbaren Quellen und damit umweltverträglich hergestellt werden. Durch den vermehrten Einsatz verpackungsfreier Systeme sollen Abfallmengen verringert werden. Im Bereich Mobilit ät soll zudem unnötiges Verkehrsaufkommen vermieden, sollen möglichst öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. So beinhalten alle Eintrittskarten zur WM das ÖPNV-Ticket am Spieltag.
Hochkarätiger Umweltbeirat gibt SchützenhilfeBegleitet wird Green Goal 2011 durch einen hochkarätig besetzten Umweltbeirat, der auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in allgemeinen Fragen des Umweltschutzes beraten soll. Der Umweltbeirat steht nicht nur für die Seriosität und größtmögliche Effektivität unseres Umweltprogramms zur Frauen-WM 2011. Dieses Gremium wird uns über diese konkrete Aufgabenstellung hinaus auch helfen und unterstützen, unsere gesellschaftliche Verantwortung für die
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt kompetent und glaubwürdig wahrzunehmen, stellt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger grundsätzlich fest.
Beiratsmitglieder im ÜberblickMitglieder des Umweltbeirates sind Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Prof. Dr. Klaus Töpfer, der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (
(United Nations Environmental Program) Die U. ist das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UN) und wurde 1972 gegründet. UNEP), Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90 / Die Grünen, Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sp ortbundes (DOSB), Eberhard Brandes, Geschäftsführer des
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF Deutschland sowie DFB-Vizepräsident Rolf Hocke.
Chance, als Blaupause für internationale Sportveranstaltungen zu dienen
DBU-Generalsekretär Brickwedde brachte seine Freude zum Ausdruck, dass durch die Weiterentwicklung des Green-Goal-Gedankens die Leitidee von Sport und
Der Begriff Nachhaltigkeit wurde erstmals in der Forstwirtschaft verwendet: Danach soll nur soviel Holz aus dem Wald entnommen werden, wie in dem jeweiligen Gebiet nachwachsen kann.Nachhaltigkeit fester in der Gesellschaft verankert werde. Das Ziel, Kommunen, Sponsoren sowie prominente Sportler und einen hochkarätig besetzten Umweltbeirat aus der Mitte der Gesellschaft frühzeitig in die Kommunikationsstrategie für eine umweltverträgliche Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft einzubinden, beinhalte erneut die Chance, als Blaupause für internationale Sportveranstaltungen zu dienen, sagte Brickwedd e in Anspielung auf die DBU-Förderung des Green-Goal-Konzeptes bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2006 in Deutschland: Wir haben damals mitgeholfen, dass auch der Umweltschutz hier im Land als Teil des Sommermärchens einen klaren Heimsieg verbuchen konnte. Wenn jetzt vom Welt-Fußballverband ab 2018 Umweltschutzkriterien offiziell und formal als Bestandteil der Bewerbungsverfahren festgelegt wurden, haben wir dem Umweltschutz auch international für Großveranstaltungen dieser Art eine traumhafte Flanke gegeben.
Autor: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Fussball":
Fussball-EM: 14 Minuten Warten auf Freistöße!
Augsburg, 02.06.2008: Der Ball ist zwar rund, rollt aber im Schnitt nur 55 statt 90 Minuten. Der Bewegungs- und Trainingswissenschaftler Prof. Dr. Martin Lames und seine Mitarbeiterin Dr. Claudia Augste haben am Institut für Sportwissenschaft der Universität Augsburg die Spielunterbrechungen im Fußball analysiert und dabei Erstaunliches entdeckt.
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Schwermetall am Fussballplatz
Innsbruck, 24.08.2007: Auf einem ehemaligem Bergbaugebiet errichtete die Gemeinde Nassereith bereits in den 70er Jahren einen Fußballplatz und nun eine Eislaufanlage. Aber Sport und Spiel in der wunderschönen Natur könnten auf die Gesundheit der TirolerInnen nicht den gewünschten positiven Effekt haben. Auf eine genauere Prüfung des kontaminierten Bodens wurde nämlich verzichtet.
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Fussballstars kicken für Europa
Brüssel/Berlin, 13.03.2007: Bester europäischer Fußball wird am 13. März in Manchester zu sehen sein. Anlass ist der 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 2007. In einem Freundschaftsspiel tritt Manchester United gegen eine Europa-Elf unter Leitung des italienischen Weltmeistertrainers Marcello Lippi an. Von deutscher Seite ist Oliver Kahn vorgesehen.
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Konflikt um Fussballkarten für Weltmeisterschaft gelöst
Bonn, 22.12.2005: Gute Karten im sprichwörtlichen Sinne haben jetzt die Fußballfans, so der Parlamentarische Staatssekretär Peter Paziorek im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die von ihm vermittelte Lösung im Konflikt zwischen dem DFB und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bringt nicht nur Klarheit und Rechtssicherheit, sondern auch viele praktische Vorteile.
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Zur Fußball-WM: Eine kulinarische Reise nach Südafrika
Bonn, 14.06.2010: Zur Fußball-Weltmeisterschaft reisen viele Fans nach Südafrika. Wer das Ereignis zu Hause vor dem Fernseher verfolgt, kann sich zumindest kulinarisch auf das Land am Kap der guten Hoffnung einstellen.
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Gut durch die WM kommen!“
Berlin, 11.06.2010: VERBRAUCHER INITIATIVE mit kostenlosem Fußball WM-Spezial im Internet. Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. Mindestens 5.760 Minuten dauern die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.
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„Traum-Flanke für den Umweltschutz“: Frauen-Fußball-WM 2011 wird klimafair
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Wolfsburg zum zweiten Mal Deutscher Meister
Dortmund, 13.08.2009: VW und der VfL Wolfsburg: das passt wie die Faust aufs Auge, oder der Ball in den Winkel. Denn ohne den Volkswagen Konzern würde es die Stadt und damit den Verein gar nicht geben. Das wissen auch die Fans des VfL und bescherten ihrem Verein einen erneuten Meisterschaftsgewinn: diesmal in der ...
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Fußball-Spot für mehr Toleranz
Brüssel, 12.09.2008: Toleranz und Sprachen sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Menschen. Dies ist die Botschaft eines Fernsehspots, den die EU-Kommission gemeinsam mit der UEFA und dem Netzwerk Fußball gegen Rassismus in Europa (FARE) heute vorgestellt hat. In dem Film verfolgen drei Fangruppen gebannt ein Fußballspiel.
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Für wieviel Nutella steht Kevin Kurányi?
Mainz, 16.08.2008: Michael Schumacher wirbt für Rosbacher Mineralwasser, Kevin Kurányi für Nutella: Bekannte und beliebte Sportler in der Werbung für Markenartikel einzusetzen, ist ein beliebtes Instrument des Marketings. Inwiefern der Sportler als Testimonial beim Konsumenten eine Veränderung in der Einstellung zu der Marke und ihren Produkten hervorrufen kann, untersucht eine aktuelle Studie des Lehrstuhls für ABWL und Marketing der ...
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Stand: 18. Mai 2010
Erstellt: 18. Mai 2010
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