Männer finanzieren, Frauen profitieren
Hamburg, 14.02.2010: Eine Analyse der Geldströme in öffentlichen Haushalten mittels Gender Budgeting. Es wird viel geredet von der Absicht, eine geschlechterdifferenzierte Analyse der öffentlichen Haushalte vorzunehmen. Aber es wird nicht in die Tat umgesetzt. MANNdat hat sich nun der Sache angenommen und die Einnahmen und Ausgaben der wesentlichen Sozialversicherungssysteme sowie das Steueraufkommen analysiert.
Vorbild war dabei eine entsprechende Untersuchung in unserem
Nachbarland, der Schweiz. Ergebnis: Frauen sind in der Schweiz die
Profiteurinnen des Umverteilungsstaates. Da die für eine Rechnung nach Schweizer Vorbild notwendigen Daten auch für Deutschland vorliegen, war es MANNdat ein Anliegen, die Analyse für hiesige Verhältnisse nachzuvollziehen.
Das Ergebnis kann vor dem Hintergrund der Schweizer Vorlage nicht mehr wirklich verwundern:
- In den diversen Sozialversicherungskassen und durch die Wehrpflicht
werden in Deutschland jährlich ca. 92 Milliarden Euro von den Männern zu
den Frauen umverteilt.
Lesen Sie die ausführliche Analyse hier:
http://manndat.de/fileadmin/Dokumente/Studien/Analyse_Gender-Budgeting.pdf
Autor: MANNdat Geschlechterpolitische Initiative e.V.
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Feminismus":
Feminismus: cool und sexy?
Stuttgart, 12.07.2007: Der neue Feminismus oder: Das Pfeifen im Walde. Schon ärgerlich, wenn einem die Felle wegzuschwimmen drohen. Seit Jahrzehnten spielt sich der Diskurs über Geschlechterfragen fast vollständig unter feministischer Regie ab.
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Die Niersteiner Erklärung: Befreiungsbewegung für Männer
Darmstadt/Syke, 05.06.2009: Eine Gruppe von Autorinnen und Autoren der aktuell im Psychosozial-Verlag erschienenen Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer" ist am 24. und 25. April 2009 in Nierstein zu einem geschlechterpolitischen Seminar zusammengekommen. Dabei ging es um die Frage, wie man auch die Anliegen und Bedürfnisse von Männern einer breiten Öffentlichkeit vermitteln kann, die Politik und Medien bislang einseitig auf die Forderungen von Frauen ausgerichtet haben.
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Häusliche Gewalt ist weiblich - Arne Hoffmann zerpflückt das Märchen von prügelnden Männern und geschlagenen Frauen
Mainz, 05.06.2009: Wenn von Gewalt in der Partnerschaft die Rede ist, ist die Rollenverteilung im öffentlichen Bewusstsein klar verteilt: "Die Täter sind fast ausschließlich Männer", heißt es lapidar in Zeitungsartikeln zu diesem Thema, oder auch: "Jeder dritte Mann schlägt zu". Insgesamt, so ist zu lesen, erlitten Frauen mehr Verletzungen durch Schläge als durch Autounfälle, ...
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Frau schlägt Mann: ein Tabu
Wittenberg 18.03.2009: Für Konrad (Name der Redaktion bekannt) war das Eheleben schon lange eine Qual. Wenn seine Frau mal wieder betrunken war, hatte er wahrlich nichts zu lachen. Und es blieb nicht nur bei üblen Beschimpfungen: Konrad konnte kaum noch schlafen, wenn es die Vollgedröhnte nicht wollte: Quälen mittels Schlafentzug.
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Suspekte Zahlen: Genderpolitik mit Rechenfehlern
Dresden, 07.01.2009: Zugegeben: Mathematik war nie meine Stärke. Da leide ich unter einer wirklich weiblichen Mangelausstattung. Aber, der Emanzipation sei dank, auch dieses Klischee können wir auf den Haufen der ungezählten anderen Klischees prä-feministischer Zeiten werfen. Trotzdem müssen wir einmal übers Rechnen, über Zahlen und über Frauen sprechen.
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Franzjörg Krieg wird 60 - herzlichen Glückwunsch!
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Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V. seinem ersten Vorsitzenden und Sprecher, Franzjörg Krieg, sehr herzlich.
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Die Männer sind eben doch keine Schweine
23.01.2008: Eines ist den 68ern gründlich gelungen: Sie machten den Mann zum Feindbild. Und das so gründlich, dass noch Jahrzehnte später "Die Ärzte" mit "Männer sind Schweine" einen Hit landen konnten. Bis heute ist Männer-Missachtung in Mode. Höchste Zeit, sich die Sache mit Mann und Frau noch mal anzuschauen.
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Häusliche Gewalt: Das falsche Tabu
Völklingen, 17.10.2007: Häusliche Gewalt ist auch Gewalt von Frauen gegen Männer und Kinder! Ursula von der Leyen macht schon wieder ein Projekt. Gut so, richtig so, dass über häusliche Gewalt nicht nur die Klinikärzte, sondern auch die niedergelassenen Ärzte und - besonders wichtig - die Würdenträger der türkischen Kommunitäten aufgeklärt und zur Unterstützung animiert werden.
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Literaturnobelpreis an Doris Lessing als Zeichen für ewig Gestrige?
Stuttgart, 16.10.2007: Der gemeinnützige Verein MANNdat e.V., der sich für eine Berücksichtigung jungen- und männerspezifischer Belange in der Geschlechterpolitik einsetzt, sieht in der Verleihung des Literaturnobelpreises an Doris Lessing auch eine Mahnung, den Geschlechterkrieg zu beenden. Doris Lessing gilt als Vertreterin des kritischen Feminismus.
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Stand: 13. Februar 2010
Erstellt: 13. Februar 2010
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